Ybbstalerhütte und DürrensteinOeAV Sektion Austria, Seehöhe: 1343m bewirtschaftet Mai bis Oktober
Anstiege: Steinbach - Fischteich, 600m, Gehzeit: 2,5 Stunden Stiegengraben, 560m, Gehzeit: 2,5 Stunden Lechnergraben, 600m, Gehzeit: 4 Stunden
Tourenmöglichkeiten: Dürrenstein, 1.878m, Gehzeit: 2 Stunden Hirzeck, 1.445m, Gehzeit: 20 Minuten Großer Hühnerkogel, 1.651m, Gehzeit: 1 Stunde Noten, 1.635m, Gehzeit: 1 Stunde Alpinweg Hochkar - Dürrenstein, Gehzeit: 11 Stunden
Dürrenstein: Der Kalkstock des „Dürren Stein“ (1.878 m) gehört zu den urigsten Regionen der niederösterreichischen Alpen. Die Rundumsicht vom Gipfel des Berges beeindruckt auch abgebrühte Naturen. Der Dürrenstein weist interessante Karstformen auf, die auf viele noch unentdeckte Höhlen schließen lassen. Nahe der Ybbstaler Hütte befindet sich die Doline Grünloch, die als Kältepol Österreichs oder gar Mitteleuropas gilt, befand sich aus diesem Grund während des Zweiten Weltkriegs auch eine Versuchsstation der Wehrmacht, in der Fahrzeugmotoren hinsichtlich ihrer Eignung für die Kriegführung in Sibirien getestet wurden. In dieser Doline wurde am 19. Februar 1932 eine Temperatur von -52,6 Grad Celsius gemessen.
Der Rothwald südöstlich des Dürrenstein gilt als einer der letzten intakten und größten Urwaldrestbestände Mitteleuropas. Dieser Urwald ist jedoch nicht frei zugänglich und unterliegt der Obhut von Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiets Dürrenstein. Mehr Informationen und Besucherprogramm unter www.wildnisgebiet.at Auf allen markierten Wanderwegen darf gewandert werden.
Der Tourismusverein Göstlinger Alpen bietet im Sommer auch Taxifahrten mit Kleinbussen zur Ybbstalerhütte (bis zur Bärenlacke) an. Der Bus fährt um 16 Uhr retour. Mehr Information im Tourimusbüro.
Weitere Informationen Göstling das Wanderparadies |
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